Erste Hilfe

Am Montag, den 27.4.26, kamen zwei Frauen vom DRK Brügge zu einem Erste-Hilfe-Kurs zu uns in die Klasse. Wir besprachen, wie wir uns bei Unfällen verhalten sollen und wo wir uns Hilfe holen können. Wichtige Fragen beim Unfall sind: wo, wer, wie viele, wann was. Die Nummern sind 110 und 112.

Danach ging es um die Wundversorgung. Wir mussten dem Partner nein Fingerkuppenpflasdter und einen Druckverband anlegen.

Anschließend ging es um Verbrennungen, die man direkt kühlen muss. Es gibt auch verschiedene Verbrennungsgrade. Wir nannten Gegenstände, woran man sich verbrennen kann: Bügeleisen, Grill, Wasserdampf, Topf, Steckdose und auch an bzw. in der Sonne. War jemand zulange in der Sonne und hat einen Sonnenstich, müssen wir ihn in den Schatten legen und ihm etwas zu trinken geben. Bei Unterkühlung sollen wir die Person wärmen.

Kopfverletzungen entstehen, wenn wir ohne Helm Rad fahren oder auch E-Scooter. Frau Fischer machte den Eiertest. Ein rohes Ei war in einem mit Wassergefüllten Glas. Das Ei im Glas wurde heftig gegen die Glaswand geschüttelt. Das Ei bekam einen Sprung. Dies sollte uns zeigen, was im Kopf mit dem Gehirn passiert und wie eine Gehirnerschütterung entsteht. Wenn uns nach einem Stoß an einem Gegenstand oder nach einem Sturz auf den Kopf schwindelig und übel wird, sollen wir sofort Bescheid sagen. Es wurde uns gezeigt, wie man einen Kopf-, Knie- oder Armverband mit einer Kompresse und einem Dreicktuch macht.

Danach ging es um den Schock. Wir hörten, dass die Menschen frieren, eine kalte Haut haben und keine Fragen beantworten können. Wir müssen dann die Arme und die Beine hochlegen.

Bei größeren Wunden, die nicht aufhören zu bluten, legen wir einen Druckverband an. Den durften wir auch mit dem Partner wieder ausprobieren.

All das Probieren machte Spaß. Mit dem Fingerkuppenpflaster durften wir in die Pause gehen, mit dem Druckverband nicht.

Wir wurden gefragt, welche Sportverletzungen wir kennen: Brüche, Zerrungen, Schwellungen, Prellungen. Hier gilt die PECH-Regel:

P = Pause

E= Eis, kühlen

C= Kompresse

H= Hochlagern

Ist ein Mensch bewusstlos, so legt man ihn in die stabile Seitenlage, damit er nicht erstickt. Auch diese Übung führten wir auf Decken durch.

Zwischendurch durften wir immer wieder Fragen stellen, die dann beantwortet wurden. Zum Abschluss gab es eine Runde, in der jeder sagte, was für ihn das Schönste war und was er gelernt hatte. Wir danken dem DRK Brügge ganz herzlich für diese tolle Schulung!

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